ANDERE DENKMÄLER

Klamova huť (Clam-Hütte)
Es handelt sich um das letzte erhaltene Eisenwerk aus dem 19. Jahrhundert.
Die Hütte wurde im Jahre 1855 gegründet und ist nach Auguste Salm benannt, die mit dem Grafen Heinrich Jaroslav Graf Clam-Martinic verheiratet war. Genutzt wurde sie von 1857 bis 1893. Dann ging hier im Jahre 1895 eine neue Gießerei in Betrieb. Bis in die 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinein war die Produktion auf kommerziellen Guss ausgerichtet. Seit Beginn der 30er bis in die 90er Jahre hinein diente die Fabrik als Versuchsstation für Wasserturbinen. Das Gebäude der Clam-Hütte ist ein typisches Beispiel für Industriearchitektur aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Derzeit steht das Gebäude im Privateigentum und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

GPS: 49°20'40.584 N, 16°38'55.284 E 

Zámeček (Schlösschen) - Verwaltungsgebäude der ehemaligen Firma Ježek
Das jetzige Aussehen des Gebäudes der Fabrik Ježek entstand in der Zeit von 1910 bis 1911. Ein Jahr zuvor war Dipl.-Ing. Richard Ježek aus seinem Italienaufenthalt zurückgekehrt. Dort hat ihn im Golf von Triest das malerische Schlösschen Miramare im sog. Windsor-Stil so fasziniert, dass er dieser Vorlage zunächst das Verwaltungsgebäude und anschließend den Wasserturm (in dem heutzutage die Turmgalerie, Galerie Ve Věži ihren Sitz hat) erbauen ließ. Das Schlösschen beherbergt Privatfirmen sowie ein Restaurant mit Bierstube und Biergarten.

GPS: 49°21'33.109 N, 16°38'35.548 E

Rathaus
Das Rathaus stammt aus dem Jahre 1885. Sein jetziges Aussehen erhielt es im Jahre 1904, als der Uhrturm fertiggestellt wurde. Dort, wo das Rathausgebäude steht, war früher ein Haus mit einem Holzturm gestanden, dessen Aussehen in Kupferstichen aus der Zeit um die Mitte des 19. Jahrhunderts dokumentiert ist. Dieser Vorgängerbau geht auf das 16. Jahrhundert zurück. Damals wurde auf Anregung von Johann Zialkowsky von Zialkowitz ein Verwaltungszentrum errichtet, dem dieser das Siegelprivileg verlieh. 

GPS: 49°21'48.732 N, 16°38'38.002 E

Ježek-Brücke
Die genietete Fachwerkbrücke ist 140 Jahre alt. Ursprünglich wurde sie an der Bahnstrecke von Prag nach Pilsen über den Fluss Berounka erbaut. Um das Jahr 1911 wurde sie nach Blansko verfrachtet. Anschließend hat sie die Firma K. und R. Ježek in ihr Anschlussgleis einbauen lassen, um den Fluss Svitava zu überbrücken. Als technisches Denkmal wurde sie im Jahre 2009 bei der Umgestaltung des Flussbetts gehoben und auf das Nachbargrundstück gesetzt. Die Brücke wird vom Verein der Freunde der Eisenbahngeschichte Kolejová o. s. instand gehalten. Dieser Verein hat vor, hier ein Eisenbahnmuseum zu errichten. 

GPS: 49°21'30.202 N, 16°38'32.786 E

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